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SKANDAL: Bankrotterklärung für Kärnten \'s Jugendwohlfahrt

Gespeichert von LittleBuddha am/um 1. Oktober 2007 - 18:31

Silvia, Mario, Rene, Natascha, Jasmin und viele andere Kinder

aus Klagenfurt haben eines gemeinsam, sie sind von der Kärntner

Fürsorge und der SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch, verantwortlich für die Abteilung Jugendwohlfahrt in der Kärntner Landesregierung, im Stich gelassen worden. Anstatt profunde Hilfemaßnahmen anzubieten, treiben sich die Minderjährigen in den Straßen von Klagenfurt herum, nehmen Drogen, trinken Alkohol, werden straffällig und prostituieren sich. Der heute 15 jährige Rene aus Klagenfurt (INHR hat berichtet!) wurde nun das 4. Mal! verurteilt und muss jetzt für 9 Monate in den Jugendknast. Sein Rechtsanwalt stellt dem Kärntner Jugendamt Wesen und Christine Gaschler-Andreasch eine Bankrott Erklärung aus. Pikantes Detail am Rande, auch Rene war in der Lebensraum Heidlmair GmbH für 8 Monate zur Therapierung. Dort wurde ihm laut Bericht der Kleinen Zeitung weder Schul- noch Ausbildung zu teil.

Sie verweigern strikt Jugendwohlfahrtsmaßnahmen, sind seit Kindesbeinen an kriminell und wie der Fall von Lena (15)* und Rene aus Klagenfurt zeigen, sie alle verbindet Perspektivlosigkeit. Der Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer hat aufgezeigt wie die SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch dem machtlos gegenübersteht. Ihre Genossin und Soziallandesrätin für Kärnten, Gaby Schaunigg (SPÖ), tut der Ohnmachtsstellung keinen Abbruch.

Anstatt das Hilfsangebot und den Dialog mit dem Int. Network of Human Rights anzunehmen, folgte fluxs eine Strafanzeige wegen Kindesentziehung, Drohungen, Erpressung und vieles andere mehr. Absender ist das Amt der Kärntner Landesregierung und genauer gesagt die Abteilung Jugend und Familie von SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch. In Rückendeckung SOS Kinderdorf und ARGE Jugendwohlfahrt, in Frontstellung ohne Dialog, hat alleine der Fall von Lena (15) für Aufsehen gesorgt. Nun sind die Pflegeeltern aus Teneriffa nach Deutschland geflohen, wo sie der Staatsanwalt empfangen hat.

Alleine im ersten Halbjahr 2007 ist Rene aus Klagenfurt drei mal vor dem Jugendrichter gestanden. Die Heimaufenthalte in Österreich, Italien und Deutschland haben offenbar nichts bewirkt und seit dem Tod seiner Mutter im Jahr 2000, muss sich das Kind selbst durchbringen.

Für den Kinder- und Jugendpsychologen Dr. Rolph Wegensheit nichts Neues. Er kennt das österreichische Fürsorge System und stellt den hiesigen Fachleuten ein schlechtes Zeugnis aus. In seiner Sozial- und Heilpädagogischen Klinik suchen Eltern schwerst verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlichen immer wieder Rat. "Wir verzeichnen einen Anstieg an Verhaltensauffälligkeiten und Kinder werden immer früher straffällig", sagt Wegensheit und verweist auch auf den Fall von Dennis in Deutschland.

Aber auch der Investigativ Journalist Stephan Pfeifhofer befasst sich mit der Problematik: "Erst wollte Frau Gaschler mit mir nicht sprechen und zweifelte meine Kompetenz an. Jetzt sieht man ja, was die Kompetenz ihrer Abteilung bewirkt hat. Kriminelle Jugendliche übersehen das Land und die Profis sind machtlos. Wie sollen denn Eltern und Erziehungsberechtigte Erfolge erzielen, wenn schon die Jugendämter am Burn-Out draufgehen!", spart der Buchautor und Familienvater nicht mit Kritik.

Für den Kinderpsychologen gibt es unterdessen klare Ziele: "Wir müssen den Kids wieder verständlich machen, weshalb es Erwachsene gibt und das Autorität und Respekt nichts negatives sein muss. Wichtig ist ein guter Draht zu unseren Kindern und den können wir nur mit Kompetenz aufbauen". Zudem richtet Wegensheit einen Appell an die Politik und ortet das Versagen im veralteten System der Jugendwohlfahrt.

Für Silvia, Rene, Natascha, Mario und viele andere Kinder kommen die Ratschläge wohl zu spät. Alleine in Klagenfurt beklagt ein Geschädigter wegen jugendlichen Leichtsinns einen Schaden von über Euro 100.000,-!

Nachdem Frau Gaschler mit diesen Fakten durch Stephan Pfeifhofer konfrontiert wurde, meinte diese nur lapidar: "Es gibt keine Missstände und der Herr wird schon wissen wohin er sich wenden muss!".

Sind Kinder also nur verstaubte Aktendeckel oder doch unser hier und heute wie von SOS Kinderdorf immer wieder propagiert? Eines steht allerdings jedenfalls fest - mit Anzeigen gegen das Int. Network of Human Rights und einer fragwürdig anmaßenden behördlichen Vereinsauflösung im Auftrag der SPÖ Amtsmandatarin und ihren Mitstreitern, ist diesen Kindern keinesfalls geholfen.

Das Urteil gegen den heute 15 jährigen Rene ist übrigens noch nicht rechtskräftig. Er nahm das Urteil nach einem umfassenden Geständnis an, die Staatsanwaltschaft Klagenfurt gab keine Erklärung ab. Lena (15) hat ihren Prozess noch vor sich!

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* Name von der Redaktion geändert