Familien in Gefahr - Kinder in Not! GWG-Gutachter unter Egon Bachler missbrauchen Monopolstellung und kassierten für unwissenschaftliche Gutachten Eltern kräftig ab. Bachler steht in Linz vor Gericht, der Rechtsusschuss des Bayerischen Landtags folgt Vorschlag von Möhnle und prüft "Kammer für Gerichtspsychologie"
LINZ. Weil er Psychotests und Zeugenaussagen verfälscht und mittels Textschablonen „Fließband-Expertisen“ erstellt haben soll, ermittelt die Linzer Staatsanwaltschaft gegen einen Gerichtsgutachter (47) wegen schweren Betrugs. Nun wurde ein „Über-Gutachter“ aus Berlin zu Hilfe geholt.
Salzburg/LINZ. Wegen schweren Betrugs und Beweisfälschung ermitteln Justiz und Linzer Kriminalpolizei gegen einen gerichtlich beeideten Psychologie-Sachverständigen aus Salzburg. Im Verhör hat der Gutachter nun „Fehler“ zugegeben: er sei „arbeitsmäßig extrem überlastet“ gewesen.
Ein Jugendamt steckte den Sohn eines Welsers in ein „Behindertencamp“ in Baden-Württemberg. Dies auf Betreiben der Mutter. Pikant: Sie arbeitet selbst als Juristin bei der Jugendwohlfahrt. Im Heim erkrankte das Kind an der Krätze und wurde misshandelt.
Ein Vater verlor aufgrund einer umstrittenen psychologischen Expertise das Sorgerecht für
seinen Sohn. Gegen den Gutachter Dr. Egon Bachler aus Salzburg (Anm. INHR) ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.
Nachdem Prof. Dr. Max Friedrich den unrühmlichen Anfang gemacht hat, melden sich immer mehr Geschädigte zu Wort. Egal ob in Missbrauchs-, Pflegschafts-, oder Besuchsrechtsfragen, die Zustände sind schier unfassbar. Durch ein Gutachten von Friedrich durfte sein Vater seine Kinder nicht mehr sehen und hat sich das Leben genommen.
Doch jetzt scheint ein noch größerer Skandal im Anrollen: Egon Bachler aus Salzburg sieht sich mit Kritik von dutzenden Betroffenen konfrontiert. Demnach soll er Gutachten im Fließbandverfahren erstellen, die offensichtlich grobe Mängel aufweisen sollen. Man spricht sogar schon von einem Gutachtermonopol.