Immer öfter spielen Jugendämter Schicksal. Gegen den Willen der Eltern holen sie die Kinder aus ihrer Familie. Dafür müssen sie sich nicht einmal rechtfertigen. Und eine Kontrollinstanz gibt es nicht.
Wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch hat ein Kindesvater Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien gegen die Leiterin des Meidlinger Jugendamts eingebracht. Er wirft der Sozialarbeiterin vor, durch "Falschaussagen" das körperliche Wohl seiner vierjährigen Tochter zu gefährden. Die MA 11 will die Ermittlungen abwarten.
Der "stern" veröffentlicht ein Interview mit der Täter-Psychiaterin Adelheid Kastner. Da die Opfer schweigen, greift nun die eitle Gutachterin des Täters nach der Deutungshoheit im Fall von Amstetten. Eine öffentliche Entgleisung.
Ein ganz wichtiger Indikator für einen Sozialstaat ist, wie er mit in Not geratenen Bürgern und vor allem mit der von Not betroffenen Kindern umgeht, die eigentlich an der Situation nichts ändern können.
Die neue (a)soziale Mindestsicherung zeigt auf, dass ein Kind bis 18 Jahre mit 113,85 Euro leben kann. Kinderreiche Familien sind besonders betroffen, da ab dem dritten Kind gar nur mehr 94,88 Euro zur Verfügung stehen.
Aktuell werden am Landesgericht Wiener Neustadt und Ende Mai in Linz beispiellose Verfahren nach dem neuen "Terroristen-Paragrafen "§278a StGB" geführt. Beklagte sind der Verein für Tierfabriken (VGT), die sich gegen unwürdige Tierhaltung audlehnen und die Väterechts-Aktivisten, die sich gegen Willkür und unzumutbarer Zustände in Pflegschaftsverfahren einsetzen.
Zu diesem Thema schreibt Michael Prüller von der Presse einen bemerkenswerten Artikel, der ein mögliches Szenario aufzeigt, das zu bedenklichen Auswüchsen führen kann.
Salzburg/LINZ. Wegen schweren Betrugs und Beweisfälschung ermitteln Justiz und Linzer Kriminalpolizei gegen einen gerichtlich beeideten Psychologie-Sachverständigen aus Salzburg. Im Verhör hat der Gutachter nun „Fehler“ zugegeben: er sei „arbeitsmäßig extrem überlastet“ gewesen.
„Die ganze Debatte strotzt nur so von Vorurteilen. Was als Bestandteil autoritären Denkens angeprangert wird, wenn es gegenüber Farbigen, Behinderten, Arbeitslosen, religiösen Minderheiten, Homosexuellen in Erscheinung tritt, ist dann legitim, wenn es sich gegen Männer richtet. Regelmäßige Medienereignisse über vergewaltigte Mädchen sowie voll besetzte Frauenhäuser scheinen zu bestätigen, was inzwischen zum Grundtheorem einer fundamental-feministischen Politik geworden ist, die in Deutschland heute auch Regierungspolitik ist. Männer sollen sich wegen ihres Geschlechts gefälligst schämen.“
Der jüngste ORF-"Report" machte wieder deutlich, wessen Instrument man ist. Das für Väter bestimmte Geld wurde einfach als Benachteiligung der Alleinerzieherinnen definiert. Dass man die Kinder nach der Trennung bei den Vätern lässt, die zweifellos fähig und zur Kindererziehung immer öfter auch willens sind, kommt nicht in Frage. Entfielen die Alimente und Transferleistungen zu den Müttern, müssten diese Alimente zahlen, eine neue Wohnung suchen, kämen aufgrund ihrer Berufswahl meist schnell ins Trudeln und der Staat müsste über Sozialhilfe einspringen. So lässt man die Väter zahlen.
Einer alleinerziehenden Feldkircherin ist ihr Kind zu Unrecht acht Monate lang entzogen worden. Auslöser für die behördlich angeordnete Kindeswegnahme waren vermeintliche Brandblasen beim Buben, es handelte sich aber um eine Allergie.