Foren als Brutstätte deklassierter Persönlichkeiten

Sie haben ihren Kampf verloren und versuchen sich

nun anhand von Schaulustigen an jedem Strohalm zu

klammern, der ihnen entgegenweht. Gemeint sind

Benutzer so genannter Foren wie „Recht und Gericht in Österreich“. Neben konstruktiven Fragestellungen, Erfahrungswerten zur österreichischen Justiz und nützlichen Links, tummeln sich allerdings nicht selten Tagelöhner unter den Gleichgesinnten, die mit einschlägigen Beiträgen Stimmung machen.

Es werden Internetadressen ausgetauscht und einzelne Personen mit Bemerkungen wie „Vorsicht Falle!“ und „bald … zu lesen und online (und schon registriert)“ mit Internetlink zur hauseigenen Homepage denunziert. Die sprichwörtliche Schmutzkübelkampagne findet in unmoderierten Foren wie diesen täglich statt.

Erst im April musste sich der gebürtige Linzer Helmut W. vor Gericht wegen Übler Nachrede verantworten. In einem zweijährigen Verfahren konnte dem arbeitslosen Buslenker sein Trieb letztlich nachgewiesen werden. Demnach soll die Mutter eines sexuell missbrauchten Mädchens ihre eigene Tochter dem Nachbarn verkauft haben. So zumindest hatte es W. in der ORF Community behauptet.

Vor Gericht gab sich der insolvente Münzhändler nicht geständig. In seiner Familie sieht man das schwarze Schaf mit Unliebsamkeit. „W. hat durch betrügerische Handlungen via eBay immer wieder die Justiz auf sich gelenkt“, erzählt ein Angehöriger, der nicht genannt werden möchte.

Während seit der Einführung des Anti-Stalking Gesetzes die Anzeigen stetig nach oben schnellen und bereits eine Vielzahl an Verurteilungen als erster Erfolg bezeichnet werden kann, liegt die Dunkelziffer nach wie vor höher. Getraud Pfeifenberger von der Staatsanwaltschaft Innsbruck kennt das Problem: „Nach einer langen Verfahrensdauer landen wir meistens in einem Internetcafe und damit endet jede Spur“.

Wie die Anonymität im Internet zum eigenen Vorteil genutzt werden kann, wissen die Stalker und tarnen sich mit unterschiedlichen „Nicks & IP’s“ im Netz. Foren, Blogs und Gästebücher werden so zum Schauplatz verbalen Abschaums. Das musste sogar Paris Hilton am eigenen Leib verspüren, nachdem ein privates Video über ihre Liebschaften im Internet zu sehen war.

Besonders drastisch trifft diese Form des Stalkings immer wieder Lehrkräfte. Websites wie spickmich.de eröffnen dem Nachwuchs die Möglichkeit zur Bewertung ihrer Lehrer. Immer häufiger mehren sich allerdings Beschwerden über Videoportale wie „YouTube“. Sie sind ein Magnet für Handyvideos, die vom Klassenzimmer bis hin zum Schulhof alles zeigen. Nicht nur Mitschüler sondern immer mehr Lehrer müssen sich so zur Schau stellen lassen.

Während Lehrergewerkschafter mobil machen, sieht die Politik nach wie vor wenig Handlungsbedarf und stimmt sich mit der bestehenden Gesetzgebung zufrieden. Unterdessen sehen sich zahlreiche Webmaster schlichtweg überfordert und der Oberste Gerichtshof gibt den Betroffenen in seiner ständigen Rechtssprechung Recht. So haften die verantwortlichen Serverbetreiber für den nackten Wahnsinn ihrer User, wenn sie trotz Aufforderung dem Treiben kein Ende setzen.

Quelle: Nachrichtenmagazin Xlarge

Unglaublich wie in diesem Gerichtsforum gehetzt wird. Dahinter steckt bestimmt die Hanna vom Vaterforum. Sie muss ja ihren Hass im ganzen Internet verstreuen und gehört samt ihrem Peterle besachwaltet.

Die Pressemitteilung der Oberösterreichischen Landesregierung zum Steyr Buam ist ja nicht von schlechten Eltern: 1. Seit der Übersiedlung Michelles zum Kindesvater bestand eine (von der ersten mit dem Fall befassten gerichtlich beeideten Sachverständigen empfohlene) Psychotherapie Michelles im Kindesschutzzentrum Steyr. Psychotherapie von Kindern umfasst immer auch Gespräche mit den Erziehungsberechtigten. Bedenkliche Erziehungsmethoden wurden vor allem im Rahmen dieser Therapie offenkundig. Es wurde im Rahmen dieser Therapie auch versucht auf eine Änderung des Erziehungsverhaltens hinzuwirken. In allen im Akt vermerkten Gesprächen mit Familie S* / R* wird jedoch offenkundig, dass Michelles Verhalten ausschließlich als Ergebnis \"ihrer traumatischen Erfahrungen bei der mütterlichen Großmutter\" gesehen wurde. Eigene Anteile wurden weder von Herrn S* noch von Frau R* gesehen. Damit war aber auch keine Voraussetzung für eine weiterführende Maßnahme der Unterstützung der Erziehung gegeben. Fremdunterbringung wurde lt. Aktenlage bereits im April 2004 thematisiert, jedoch von Herrn S* abgelehnt. Das ABGB und das JWG sehen in derartigen Fällen vor, dass eine Erziehungshilfe gegen den Willen der Erziehungsberechtigten beim Pflegschaftsgericht zu beantragen sei. Im konkreten Fall wurde mit dem Pflegschaftsrichter besprochen, dass ein neuerliches Sachverständigengutachten abgewartet werden sollte. Das Gutachten steht aus unserer Sicht in einem gewissen Gegensatz zum tatsächlichen Verlauf. Während der Gutachter den Eltern Erziehungsfähigkeit bescheinigt, stellen diese ihr Kind im Internet bloß - z.B. indem auf vaterforum zu hören ist, wie Michelle schreit und Herr S* dies mit \"sie schreit schon eine halbe Stunde\" kommentiert. Die Jugendwohlfahrt war zu diesem Zeitpunkt bereits Ziel massiver Angriffe von Herrn S* und Frau R* im Internet - sodass auch daraus ablesbar ist, dass letztlich keine für Unterstützung der Erziehung notwendige Kooperationsbereitschaft bestand. 2. In Oberösterreich erfolgen etwas mehr als 50 % aller Fremdunterbringungen mit dem Einverständnis der Erziehungsberechtigten. § 215 Abs. ABGB schreibt der Jugendwohlfahrt vor, dass in jenen Fällen, in denen die Erziehungsberechtigten mit einer Maßnahme nicht einverstanden sind, der Jugendwohlfahrtsträger alle notwendigen Maßnahmen beim zuständigen Pflegschaftsgericht zu beantragen hat. Besteht Gefahr in Verzug, sind diese Maßnahmen unmittelbar zu treffen und längstens binnen 8 Tagen dem Gericht zur Kenntnis zu bringen, welches darüber zu entscheiden hat. Selbstverständlich wird auch in diesen Fällen versucht, Kontakte des Kindes zu seinen Eltern aufrecht zu erhalten und die Eltern zur Mitarbeit an der Erziehungshilfemaßnahme zu gewinnen. 3. Es gab Therapie für Michelle, die im rechtlichen Sinn als Erziehungshilfe anzusehen ist. Zu Erziehungshilfe im Sinne von Reflexion des Erziehungsverhaltens und daraus abgeleitet Veränderung des Erziehungsverhaltens waren weder Herr S* noch Frau R* jemals bereit. Wie aus den Internetseiten der Familie ersichtlich ist, wird von Herrn S* und Frau R* bis dato beklagt, dass keine Therapie Michelles als Unterstützung der Erziehung stattgefunden habe, was nachweislich nicht stimmt. 4. Die Arbeit der Jugendwohlfahrt erfolgt in einem SozialarbeiterInnenteam. D.h. es erfolgen regelmäßig Fallbesprechungen in einem Team - insbesondere Entscheidungen über Gefahr in Verzug werden nach dem \"Vieraugen-Prinzip\" getroffen (also niemals von der/dem fallführenden Sozialarbeiter/in alleine). Darüber hinaus müssen Erziehungshilfemaßnahmen von der Leitungsebene der jeweiligen Dienststelle genehmigt werden. Die Fallführung obliegt aber jeweils einem/r bestimmten Sozialarbeiter/in.