Lena (15): bei uns kostet a stangan zigaretten 4,90





Stolz hält die 15 jährige Lena eine Packung
spanischer Zigaretten um 49 Eurocent das
Stück in die Webcam, während sie ihrer
Freundin in Klagenfurt berichtet, welche Vorzüge jugendwohlfahrtliche Maßnahmen auf Teneriffa haben.


Kurz zur Erinnerung: Seit zwei Monaten befindet sich Lena im Rahmen einer jugendwohlfahrtlichen Maßnahme auf Teneriffa, weil ihr gesagt wurde, dass sie dann in ihrem Strafverfahren eine "Milde Strafe" zu erwarten hätte. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt weiß von solchen Vorzügen nichts zu berichten und behandelt alle jugendlichen Straftäter gleich!

Erst kürzlich, nämlich in einem Artikel vom 7. November 2006, sprach sich Gaby Schaunig (SPÖ) gegenüber dem ORF Kärnten für mehr Jugendschutz aus. Zu diesem Thema bezieht § 12 des Kärtner Jugendschutzgesetzes klar Stellung "Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr dürfen keine alkoholischen Getränke trinken und keine Tabakwaren rauchen."

Wer denkt, dass damit Genüge getan ist, der irrt, denn Jugendliche in solchen Maßnahmen unter Aufsicht von Christine Gaschler-Andreasch (SPÖ), kommen in solchen Einrichtungen selbstverständlich zu Drogen und Alkohol. All das fällt im Kärtner Jugendschutzgesetz unter den Sammelbegriffen "Genuß- und Suchtmittel" zusammen.

Auf Anfrage Deutscher Journalisten im Magistrat Klagenfurt heißt es dazu seitens der Amtsvorsteherin Frau Dr. Petra Moser Stadtmann "Kein Kommentar"! Die Leiterin vom Jugendamt hat es wohl nicht gerne, wenn investigativer Journalismus betrieben wird. Der Online Redaktion von INHR liegen sämtliche Beweisvideos und Protokolle vor!


Die Geschichte der 15 jährigen Lena nimmt einen schier unendlichen Lauf. Gezeichnet von einem Skandal der den nächsten jagt. Im zuständigen Magistrat Klagenfurt, der Abteilung Jugend und Familie, die unter Aufsicht von Frau Dr. Petra Moser Stadtmann agiert, will man von alle dem nichts wissen.

"Kein Kommentar"

Heißt es von Seiten der Verantwortlichen. Wohl auch deshalb, weil in Auslandsplatzierungen, egal ob Deutschland, Italien oder Teneriffa, Jugendschutzbestimmungen nicht allzu ernst genommen werden.

Während die Kids schon mal fürs Zaun streichen, Unkraut jäten oder Fenster putzen 10,- Euro bekommen, investieren sie die Geldanlage gerne in Alkohol und Drogen. Organisationen wie WEG EV, die solche Maßnahmen im Auftrag von Christine Gaschler-Andreasch (SPÖ) und der Kärntner Landesrätin Gaby Schaunig (SPÖ) durchführen, stehen diesem Problem wohl eher machtlos gegenüber.

Wie Recherchen eines Deutschen Journalisten und der Online Redaktion von INHR ergaben, ist diesen Jugendlichen den ganzen Tag fad, sie liegen am Meer zum frohlockenden Sonnenbad oder sitzen im Internetcafe und präsentieren ihre Drogen via Webcam der heimischen Clique. All das wurde beispielsweise auf Teneriffa über Stunden mit versteckter Kamera bis Spät in die Nacht dokumentiert. Nachdem die Pflegeeltern darauf aufmerksam gemacht wurden und Lena nicht nach Hause bringen konnten, da ihnen offenbar die fachliche Qualifikation dazu gefehlt hatte, wurde gegen 2 Uhr morgens die spanische Polizei eingeschalten, welche Lena aufgriff und zu den Pflegeeltern brachte.

Diese Ohnmacht ist keine Seltenheit, wie der Deutsche Journalist gegenüber INHR aus seinen Recherchen heraus berichtet. So passiert dieser Tagesablauf immer und immer wieder. Übrigens, die Mutter von Lena wurde erneut zum Diktat gebeten, nachdem INHR das Außenministerium eingeschalten hatte und auf die entsprechenden Dokumente des Bruders von Lena verwies. Interessanter weise unterschreibt die leibliche Mutter von Lena jeden Tag ein anderes Schriftstück. Gutachter werden nun die Zurechnungsfähigkeit dieser Frau abklären und Aufschluss über die bemerkenswerten Vorgehensweisen im Rahmen von außerordentlichen Niederschriften in der Abteilung Jugend und Familie des Magistrat Klagenfurt unter Amtsvorsteherin Dr. Petra Moser Stadtmann bringen müssen.

Die Kosten für einen solchen Extra-Urlaub belaufen sich jährlich auf rund Euro 72.000,- inklusive Kost und Lougie! Davon bekommt Lena pro Woche 6 Euro Taschengeld und 50 Euro Bekleidungsgeld pro Monat.

Im Konzept des Verein WEG EV (Quelle: www.weg-ev.de) heißt es dazu:

"Die sprachliche, kulturelle und soziale Barriere im Ausland macht es für die Jugendlichen erforderlich, völlig neue Beziehungsmuster aufzubauen. Die Reizreduzierung und das dichte Zusammenleben mit Betreuern und deren Umfeld, zwingt Jugendliche sich stärker mit sich selbst auseinanderzusetzen. Dies unterstützt Jugendliche dabei vorhandene Ressourcen zu aktivieren und neue zu entdecken. In Folge der zunächst sehr exklusiven Bindung zwischen Jugendlichen und Betreuern werden auch defizitäre und destruktive Persönlichkeitsanteile fokussiert und können dort, in einer räumlichen Distanz und in einem definierten Rahmen, individuell bearbeitet werden."

Da stellt sich doch die Frage welche Neuentdeckungen außer Sonne, Strand und Meer die Jugendlichen auf Kosten der Kärntner Landesregierung erleben. Oder besteht dieses besondere Erlebnis darin, erst recht Drogen und Alkohol zu konsumieren? Weder erfahren die Jugendlichen fachliche therapeutische Hilfen noch klare Zielsetzungen.

Lena sagt in einem Interview, dass sie nicht weiß weshalb sie wirklich hier ist und was diese Maßnahme für sie bringen soll. Sie kannte nicht einmal den Verein WEG EV. Sie bezeichnete die Organisation lediglich als "Clearingstelle". All das erweckt in den Augen des Sozialpädagogen und Leitenden Fachabteilungsvorstand von INHR, DSP DSA Stephan Tiefenbacher, äußerste Besorgnis!

"Ich stelle mir die Frage welcher Hilfeplan mit diesem Kind erstellt wurde. Offenbar hat Lena keine Ahnung was mit ihr geschieht. Immer wieder verfällt sie in ihren Flashbacks, sucht den schützenden Rahmen zu ihrer Familie brüderlicher seits. All das bestätigt den Umstand das es Lena gar nicht gut geht.", erklärt Tiefenbacher im Gespräch mit der INHR Online Redaktion.

Fakt ist, Lena hätte in Klagenfurt ihren Schulabschluss machen können. Fakt ist, Lena hat zwei Monate lang bei ihrem Bruder keine Drogen genommen und keine Straftaten verübt. Aus diesem sozialen Umfeld wurde Lena mit Vorwand herausgelockt, von einem Diplomsozialarbeiter des Magistrat Klagenfurt und einem Pädagogischem Experten des Vereins WEG EV!

Frau Christine Gaschler-Andreasch (SPÖ) dazu abschließend:

"Bei uns gibt es keine Missstände!"