Natascha Kampusch: Die Wende im mysteriösen Fall?

: Fr., 08.10.2010 - 22:48 By: reichmann

die aktuelleIn der morgigen Ausgabe der Wochenzeitschrift „die Aktuelle“ erscheint eine Exklusiv-Reportage mit brisanten Hintergrund-Informationen zum Fall Natascha Kampusch.
Im Juli wurde die Leiche des Chefermittlers der Kampusch Kommission, Oberst Franz Kröll, gefunden. Angeblich war es Selbstmord. Doch jetzt platzt die Bombe. Der Bruder des Toten sagt: „Es war Mord“

Skandale und Pannen

Skandale und Pannen hat es bei den Ermittlungen im Fall Natascha Kampusch von Anfang an gegeben. Vieles ist verschlampt und vertuscht worden. So ist bis heute die Frage nach Mittätern vollkommen im Dunkeln geblieben, oder wurde erst gar nicht ermittelt? Einige Zeugen wurden nicht wahrgenommen und Fakten, die nicht zum gewünschten Bild passten, wurden einfach ignoriert.

Auch in der Kampusch-Kommission, eigentlich eingesetzt um Licht ins Dunkel zu bringen, kam es zu Vorgängen, die dem Außenstehenden mysteriös und unglaublich vorkommen. Unterlagen sollen gestohlen worden sein, weiters gab es klare Weisungen, in welche Richtung zu ermitteln ist und welche Personen unbehelligt bleiben sollen. Es gab keine vollständige Einsicht in den Ermittlungsakt, wodurch natürlich weitere unlösbare Probleme bei der Arbeit der Ermittler auftauchten. Der Abschlussbericht des Chefermittlers, Oberst Franz Kröll, wurde zudem vom Innenministerium unter Verschluss genommen und war somit nicht Grundlage der Veröffentlichung.

Das wäre auch alles kein Problem, hat man doch schon in der Vergangenheit brisante Fälle, wie Noricum, Lucona usw, in der Versenkung verschwinden lassen und jede Form der Aufklärung erfolgreich verhindert. Nach Jahren sind diese Skandale jedoch durch beherzte Aufdecker ans Licht gebracht und die Täter verurteilt worden.

Das Erbe des Chefermittlers Franz Kröll

In der Sache Natascha Kampusch musste offensichtlich erst der Chefermittler Franz Kröll sterben, damit Bewegung in die Sache kommt. Wie es der Zufall wollte, „hinterließ“ der Tote seinem Bruder brisantes Material und einen „Auftrag“.
„Wenn mir etwas zustößt habe ich einen USB-Stick in der Zuckerdose versteckt und auf meinem Computer sind weitere wichtige Unterlagen. Karl, mit meinen Unterlagen kannst Du den Fall Kampusch lösen“, waren die letzten Worte an den Bruder.
Der USB-Stick und auch der Computer sollten jedoch nicht sehr lange im Besitz vom Bruder, Karl Kröll, bleiben. Offensichtlich war der Inhalt viel zu brisant, handelt es sich doch um den gesamten Aktenbestand der Kampusch-Kommission und sämtliche Ermittlungsunterlagen. In der Wohnung des Bruders wurde umgehend eine Hausdurchsuchung vorgenommen. Doch nicht genug: Karl Kröll wurde Tage später von der Polizei festgenommen, um die Herausgabe des brisanten Materials durchzusetzen.
Drei Tage später bringt Karl Kröll den Computer zur Staatsanwaltschaft Graz wo er unverzüglich vom Bundeskriminalamt abgeholt wurde.

Natürlich war nicht zu erfahren, ob die brisanten Daten vorher gesichert werden konnten, um den letzten Wunsch vom Chefermittler Karl Kröll doch noch zu erfüllen und die ganze Sache endlich aufzudecken.

Sehr empfehlenswert ist jedenfalls der Exklusiv-Bericht in der Wochenzeitschrift „die Aktuelle“, mit den ersten brisanten Hintergrundinformationen im Fall Natascha Kampusch und erschütternden Enthüllungen.

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