Wien: Familie verkauft Waschmaschine um Essen einzukaufen

: So., 17.09.2006 - 23:57 By: reichmann

Der Vater der drei kleinen Kinder kommt auf tragische Weise ums Leben. Die Abwicklung der Pensionszahlungen dauert Monate und das Geld in der Familie wird knapp. Weihnachten steht vor der Tür und die Mutter wendet sich verzweifelt und hoffnungsvoll an "Licht ins Dunkel" um wenigstens das Notwendigste für die Kinder einkaufen zu können.
Dann kommt das Jugendamt, zeigt die Mutter wegen Sozialbetrug an und nimmt ihr zwei der insgesamt 6 Kinder weg. Nun: das Verfahren wurde eingestellt, die beiden Kleinen bleiben trotzdem ein ganzes Jahr im Heim und erleben dort Unvorstellbares, bis die Kinder mit Hilfe eines Anwaltes und INHR endlich aus der Gefangenschaft befreit werden konnten.

Nun ist ein Jahr vergangen, die Kinder schwerstens traumatisiert, wegen der unglaublichen Zustände in der Wohngemeinschaft, ein bekannter Kinderpsychiater stellt fest, dass die beiden Jungs falsche Medikamente in teilweise starker Überdosierung bekommen haben. Der Zahnarzt attestiert bei einem Kind vollkommen falsche Behandlung und beim zweiten Kind wurden dringend notwendige Behandlungen überhaupt nicht durchgeführt.

So könnte man die Liste der skandalösen Zustände weiter fortsetzen, kurz gesagt sind beide Kinder sowohl medizinisch als auch psychisch in einem unvorstellbaren Zustand. Der kleine Bruder sollte zwischenzeitlich auch noch ins Heim kommen und musste miterleben, wie zwei Damen vom Jugendamt mit Polizei zuhause einfielen und in einer beispiellosen Aktion versuchten den 3-Jährigen zwangsweise mitzunehmen. Der Kleine flüchtete unters Bett und nun versuchten die Beamten ihn mit Gewalt herauszureissen. Als der Anwalt der Familie, der zufällig in der Nähe war, unverhofft auftauchte flüchtete das Gespann.
Auch diese Aktion war vollkommen illegal und wir nun ebenfalls zur Anzeige gebracht.

Nun meint man, dass wieder alles in Ordnung ist. Nein, die Behördenschikane geht weiter. Momentan wird vom Finanzamt die Familienbeihilfe eingefroren, weil man ja zuerst feststellen muss, ob die beiden Kinder die erhöhte Kinderbeihilfe zusteht. Wenn das geklärt ist, dann wird man die Familienbeihilfe natürlich nachzahlen.

So ähnlich verhält es sich auch mit dem Pflegegeld, das den beiden Kindern zusteht. So wurde für die beiden Buben im Heim Pflegegeld der Stufe 5 und Stufe 3 gezahlt und als klar wurde, dass die Kinder wieder heim zur Mutter kommen, wurden die Pflegestufen ohne Untersuchung plötzlich auf Stufe 2 und Stufe 0 zurückgesetzt.

Nun steht bald wieder Weihnachten vor der Tür und die Familie hat gerade ihre Waschmaschine verkauft, um das Wichtigste für den Schulbeginn einzukaufen und Essen für den Rest des Monats zu beschaffen.
Da kann man nur froh sein, dass sich alle Sorgen um arme Menschen in aller Herren Länder machen, wenn es bei uns allen so gut geht.